Nur immer Science Fiction und Fantasy?

Bestimmt gehen viele Leser und junge Autoren davon aus, man müsse sich ausschließlich mit Science Fiction und Fantasy befassen, um gute Geschichten in diesem Genre schreiben zu können. Natürlich sollte man sich auskennen, was die neuesten Science Fiction Film-Kracher, Serien und Bücher angeht. Aber dabei besteht die Gefahr, sich irgendwie im Kreis zu drehen, abzukupfern oder einfach den Blick für gute Geschichten zu verlieren. Was mir bei den vielen Serien auffällt, ist die Detail und Selbstverliebtheit, die zwar das Nerdherz ansprechen, aber viele Seiteneinsteiger abschreckt. Oft verliert sich eine Geschichte in sogenanntem Technobabbel, der eher nervt statt Ineresse zu wecken. Das passiert wenn zuviele technische Kleinigkeiten existieren, die das Erzählen einer guten Idee erschwehren, oder gänzlich unmöglich machen können. Ständig muss erklärt werden, warum dies oder das möglich ist, oder nicht. Dabei erschafft man neue Winzigkeiten, die später wieder berücksichtigt werden müssen und auf die leidenschaftliche Nerds immer eine Auge haben, um sofort Alarm zu schlagen, wenn da was nicht passt. Nur selten schafft es ein Plott, sowohl eingefleischte Fans, sowie Neulinge anzusprechen, die sich einfach mal gute Unterhaltung gönnen wollen. Es ist eine Kunst, in kurzen Momenten, Dinge zu erwhähnen, die den Geek ansprechen, aber den Neuinteressierten nicht langweilen, oder ratlos zurücklassen. Ich will mich auch nicht zu lange dabei aufhalten, warum man eine Raumschifftüre so oder so zu öffnen hat, und wieso das möglich oder unmöglich ist. Ausgenommen dieser Umstand bildet ein grundlegendes Detail der Geschichte.

Ein gutes Mittel, eine Story simpel und interessant zu halten, ist die Adaption klassischer Stoffe ins Science Fiction oder Fantasy Genre. So hat man das, was das Fanherz begehrt, bleibt aber noch so verständlich, dass auch andere einen Zugang zur Science Fiction oder zu Fantasy finden können. The Mandalorian hat diesen geschickten Weg gewählt und ist damit lediglich zu den Wurzeln zurückgekehrt, die Star Wars ausmachen. Westernelemente und eine einfache Erzählweise zu verwenden sind in diesem Fall das Geheimnis des Erfolges.

Natürlich lässt sich dieses Prinzip auch auf Bücher anwenden. Was spricht dagegen, sich klassische Romane, Novellen und Essays zum Vorbild zu nehmen und sie entsprechend umzusetzen? Ich habe das bei einem zweiteiligen Roman gemacht, der eine Kurzgeschichte von Rudyard Kippling zum Vorbild hat und im Atlantisverlag erschienen ist.

Allan Stark

Allan Joel Stark, wurde 1968 in New York geboren, lebt aber seit dem 5. Lebensjahr in München. Zeichner, Maler, Schreiber, phantasiebegabter Wanderer, zwischen den Welten. Schon früh fiel er seinen Freunden durch diese Eigenschaften auf. Die Erschaffung seines NOMADS Kosmos, scheint geradezu vorherbestimmt. Starks künstlerische Fähigkeiten, bereichern diesen Kosmos, dessen Grundlagen er schon in frühen Jugendjahren gelegt hat. In den Jahren zwischen 1988 und 2010, lebte er gewissermaßen aus dem Koffer und suchte das Abenteuer auf verscheidenen Kontinenten. Ein ereignisreiches Jahr in Tansania prägte seine Sicht auf archaische Gesellschaften und deren spirituellen, bzw. kulturellen Reichtum. Armut und Reichtum, gepaart mit der Südseeidylle auf den Philipien, hinterließen bei ihm einen nachhaltigen Eindruck. Die USA durchreiste er einige Male und lernte die Unterscheidlichkeit der einzelnen Bundesstaaten und ihrer Bewohner kennen. Die Erfahrungen aus jener Zeit, fliessen in seine Texte ein und sind Inspirationsquelle für fremde, ausserirdische Kulturen, die er in seinen Romanen beschreibt. "Ich habe die Welt als einen dynamischen Kosmos erlebt, in dem alles miteinander verbunden ist, voneinander schöpft und sich beeinflusst. Nichts bleibt ohne Ausgleich. Ein geschlossenes System, in dem alle unsere Taten auf uns zurückfallen." A.J. Stark ist erfolgreicher Selfpublisher, arbeitet aber auch mit verschiedenen Verlagen zusammen, bei denen er seine Romane veröffentlcht. Sein Genre ist die Spaceopera, in die etliche Fantasy Elemente einflißen und in dem er seine künstlerische Freiheit am besten ausleben kann. Als Künstler bestritt er mehrere Ausstellungen und verkaufte seine Bilder über verscheidenen Galerien. Er illustriert die meisten seiner Bücher selbst.

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