Das Stormtrooper Problem

Das Stormtrooper Problem

Inzwischen scheint es in den Star Wars Serien und Filmen zum Running Gag zu werden, die Stormtrooper reihenweise in Jenseits zu befördern. Begründet wir das immer damit, dass das ja eine Star Wars Tradition der ersten Stunde sei.

Sorry. Bei allem nötigen Respekt! Nein Sir! nein!

Ich kann mich sehr wohl an 1978 erinnern, als ich Krieg der Sterne zum ersten Mal sah und bemerkte, wie die Sturmtruppen in der Anfangsszene durch das Rebellenschiff fegten, nicht daneben schossen und auch nicht in Scharen niedergemetzelt wurden. Sicher, die Helden sollen natürlich nicht gleich getötet werden, und so fallen natürlich viele imperiale Krieger unter den Schüssen von Solo, Chewie, Luke und Leia. Aber das war es dann auch schon. Selbst die Tie-Piloten erweisen sich als treffsicher und holen die Rebellenjäger einen nach dem anderen vom Himmel. In “Das Imperium schlägt zurück“, erweisen sich die Imperialen Soldaten ebenfalls als effektiv und erweisen dem Filmtitel alle Ehre. Kann sein, dass sich das in “Die Rückkehr der Jediritter“ dann umgekehrt hat, obwohl ich das auch nicht wirklich erkennen kann. Ausser evtl. in einer der unveröffentlichten Szenen, in denen die Trooper wie Schlachtvieh erledigt werden. Vielleicht hat diese unveröffentlichte Szene den Schaden, bei den derzeitigen Machern angerichtet. Ich bin überfragt.

Was will ich also mit diesem, meinem Lamenti sagen?

Mich nervt es (u.a. auch bei the Mandalorian), dass den Helden offenbar keine wirkliche Bedrohung gegenübersteht. Man weiss gleich zu Beginn, dass keiner der Protagonisten erntshaft gefährdet sein wird. Sie kriegen nicht mal Kratzer ab. Und das langweilt extrem. Wie wäre es, ein paar Redshirts mit in die Mission zuschicken, die dann zum größten Teil das Zeitliche segnen? Nur so als dramaturgische Anregung.

Allan Stark

Allan Joel Stark, wurde 1968 in New York geboren, lebt aber seit dem 5. Lebensjahr in München. Zeichner, Maler, Schreiber, phantasiebegabter Wanderer, zwischen den Welten. Schon früh fiel er seinen Freunden durch diese Eigenschaften auf. Die Erschaffung seines NOMADS Kosmos, scheint geradezu vorherbestimmt. Starks künstlerische Fähigkeiten, bereichern diesen Kosmos, dessen Grundlagen er schon in frühen Jugendjahren gelegt hat. In den Jahren zwischen 1988 und 2010, lebte er gewissermaßen aus dem Koffer und suchte das Abenteuer auf verscheidenen Kontinenten. Ein ereignisreiches Jahr in Tansania prägte seine Sicht auf archaische Gesellschaften und deren spirituellen, bzw. kulturellen Reichtum. Armut und Reichtum, gepaart mit der Südseeidylle auf den Philipien, hinterließen bei ihm einen nachhaltigen Eindruck. Die USA durchreiste er einige Male und lernte die Unterscheidlichkeit der einzelnen Bundesstaaten und ihrer Bewohner kennen. Die Erfahrungen aus jener Zeit, fliessen in seine Texte ein und sind Inspirationsquelle für fremde, ausserirdische Kulturen, die er in seinen Romanen beschreibt. "Ich habe die Welt als einen dynamischen Kosmos erlebt, in dem alles miteinander verbunden ist, voneinander schöpft und sich beeinflusst. Nichts bleibt ohne Ausgleich. Ein geschlossenes System, in dem alle unsere Taten auf uns zurückfallen." A.J. Stark ist erfolgreicher Selfpublisher, arbeitet aber auch mit verschiedenen Verlagen zusammen, bei denen er seine Romane veröffentlcht. Sein Genre ist die Spaceopera, in die etliche Fantasy Elemente einflißen und in dem er seine künstlerische Freiheit am besten ausleben kann. Als Künstler bestritt er mehrere Ausstellungen und verkaufte seine Bilder über verscheidenen Galerien. Er illustriert die meisten seiner Bücher selbst.

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