Quanten und Astrophysik im Nomads - Universum

In meinen Blog will ich Einblicke in die Arbeit eines Autors geben. Vor etwa fünf Jahren entschloss ich mich Selfpublisher zu werden, arbeite aber auch seit 1997 mit verschiedenen Verlagen zusammen, denen ich auch heute noch Texte und Illustrationen liefere. Wie man erkennen kann, bin ich ziemlich vielseitig und konnte in dieser Zeit eine Menge Erfahrungen sammeln, was das Publizieren und die damit verbundene Arbeit betrifft. Darum möchte ich meine Gedanken über das Schreiben von Romanen gerne in diesem Blog mit anderen teilen.

Mein NOMADS Kosmos ist inzwischen zu beträchtlicher Größe angewachsen. Es gibt 10 Ausgaben der NOMADS – Reihe und 3 Romane der NOMADS-LEGACY Serie, die gut 130.000 Jahre nach NOMADS spielt. Dazu kommen noch einige Kurzgeschichten, deren Handlung im selben Kosmos angesetzt ist.

Ich habe mir Gedanken über die physikalischen Gesetzmäßigkeiten des NOMADS Universums gemacht (Fayroo-Portale, Baloris, Kiray, etc.) und mich entschlossen, einen religiös, philosophischen Text zu verfassen, der aus einer imaginären Oponi Schrift stammt. Er ist so abgefasst, dass er sich wie ein Text ließt, den ein Mönch geschrieben haben könnte. Die Zeilen geben den Kurs vor, auf dem sich die NOMADS Astrophysik bewegen soll. Nicht dass damit schon alles gesagt sei; nein, nein- keinesfalls! Aber ich denke, die Richtung passt und es hört sich auch noch schön an.

Ich würde mich sehr über Eure Meinungen und Kommentare freuen.
So… hier der Text:

Und Arajes stieg auf den Berg Osomia. Von dort sah er hinab auf die Länder und die Meere von Ophyr. Er erhob seine Augen und blickte hinauf zu den Wolken, den Sternen und den Monden seiner Heimat, um zu sehen und zu begreifen. Aber erst, als er die Augen schloss, eröffnete sich ihm das wahre Wesen der Welt.
Dies sind die Worte, die er niederschrieb, nachdem er Erleuchtung fand.

„Wir sind nichts weiter als Träume. Geister. Gespenster. Gewoben aus flüchtiger Materie. Entstanden in den Gedanken eines unermesslichen Geistes. Das Universum – gleich einem Schöpfergott – träumt, erschafft, lässt werden. Es träumt von Galaxien, Sternen, Planeten und uns; den Kreaturen, die es gewagt haben, in die Träume des schlafenden Gottes einzudringen.