Das Imperium - Ein Witz?

Das Imperium – ein Witz?

Als Star Wars Fan der ersten Stunde, beeindruckte mich das Galaktische Imperium von Beginn an. Als 10 Jähriger im Jahre 1978 und auch noch einige Zeit danach, war mir die Dimension des Imperiums nicht völlig bewusst. Das änderte sich im Jahr 1981, mit dem sogenannten 2. Teil von Krieg er Sterne – “Das Imperium schlägt zurück“. Der düstere Stil des Streifens gefiel mir als Heranwachsender nicht so sehr. Die etwas lockere Gangart von Teil 1 des Kriegs der Sterne sagte mir mehr zu. Ich verwende absichtlich diese Terminologie, um anzuzeigen, dass Fans der ersten Stunde ganz anders und auch mit anderen Begriffen an den Krieg der Sterne herangegangen sind. Eine Prägung, die gewiss bis heute nachwirkt.

Nach einem zweiten Besuch im Kino, schaffte es “Das Imperium schlägt zurück“, einen nachhaltigen Eindruck bei mir zu hinterlassen. Er ist und bleibt mein liebster Teil, den ich immer wieder ansehen kann, ohne müde zu werden. Anders als in den neueren Streifen, und leider auch bei “The Mandalorian“, stellte das Imperium eine wirkliche Bedrohung dar. Schon in Teil 1. kämpften die Sturmtruppen jeden Widerstand an Bord von Leias Schiff nieder. Selbst die Prinzessin konnte nur einen überraschten Stormtrooper niederschießen. Heute hätte sie wohl drei oder vier eliminiert.

Auch im Schlusskampf beim Todesstern, zeigten sich die imperialen Piloten als treffsicher und effektiv. Von der kleinen Rebellentruppe kehrten nur drei Schiffe zurück. Der Todesstern erwies sich ebenfalls als eine unbezwingbare Kampfstation, die nur durch einen Helden mit übersinnlichen Fähigkeiten vernichtet werden konnte. Ohne Luke und die Macht, wäre es mit der Rebellion schnell vorbei gewesen. Darum verstehe ich die Kritik nicht, es wäre zu leicht gewesen. Man erinnere sich auch an die Ausführungen des Rebellen-Strategen, dass die Verteidigung des Todessterns auf einen Großangriff hin ausgerichtet war. Ein Jäger wäre zwar eine Überraschung, und dennoch hätte die Allianz es mit den Jägern nicht zustande bekommen die Station zu vernichten.

Die Stimmung in Teil 2 verstärkte das Gefühl noch, dass es die Helden mit einem wirklich mächtigen Feind zu tun hatten, den sie niemals Unterschätzen durften. Die Rebellion auf Hoth bekam ganz mächtig Prügel und die Helden erlebten alle ihre ganz persönlichen Niederlagen. Irgendwie geht mir das mehr und mehr ab. Zugegeben. Als Fan kann man vielleicht damit leben, denn es gibt viel zu viele Sachen, die einen Begeistern. Aber das Imperium ist eben einer der wichtigsten Player in Star Wars. Warum ihn also nicht gemäß Charakterdevelopment behandeln und einige Dinge reparieren? Also wieder mehr hin zu Ep4 und 5. Es stört mich eben, wenn ich bei Freunden, die zwar keine Fans sind, zur Mando-Session eingeladen bin, weil die Den eben cool finden, und dann bemerken, dass jetzt wieder die Deppen kommen, die reihenweise weggeballert werden. Ein bisschen zum fremdschämen, denn das muss eigentlich nicht sein.

Warum den Helden nicht ein paar Kumpels mehr zur Seite stellen, deren Anzahl sich von Folge zu Folge verringert. Und auch etwas weniger Sturmtruppen, die dafür treffsicherer sind. Spricht da was dagegen? Ich denke sogar, das wird notwendig werden. Warum? Die nicht-Warsler, die Disney ja auch gewinnen will, sind weniger tolerant, was die Schwächen einer Serie betrifft. In etlichen Gesprächen monieren sie diese lächerlichen Sequenzen, bei denen man dann mal schnell auf die Toilette gehen, oder e-mails checken kann.

Ich hoffe inständig, dass Favreau und Filloni diesem Umstand in Season 3 von “The Mandalorian“ Rechnung tragen werden, um daran etwas zu arbeiten. Budgetfragen dürften einer umfangreicheren Besetzung der Truppe um Din Djaren mit ein paar Redshirts ja wohl kaum im Wege stehen.

The empire – a joke?

As a Star Wars fan from the beginnig, i was very interested in the Galactic Empire. When I was 10 years old in 1978 and a few years later, i was not aware about the dimensions of the empire. In 1981, with the 2nd part of Krieg der Sterne, the Empire shows its real power. As an adolescent, I didn’t like the dark style of cinematic dramaturgy that much. The somewhow relaxed way Part 1 of Krieg der Sterne was made, appealed more to me. I use this terminology, to ensure that fans from the very beginning have approached completely differently and with different terms and views to  star wars. A way that have an impact till this day for sure.

After a second visit to the cinema, The Empire strikes back impressed me very much. It becomes my favorite part, which I can see again and again without getting tired. Unlike in the new movies, and unfortunately also with „The Mandalorian“, the empire is not a real danger. In part 1 of Krieg der Sterne, the stormtroopers fought down any resistance on board Leia’s ship. Even the princess can only kill one conscientious stormtrooper. Today she probably could shoot three or four of them.

Even in the final battle at the Death Star, the Imperial pilots where effective. Only three ships from the small rebel force returned. The Death Star also turn out to be an indomitable battlestation, that can only be destroyed by a hero with supernatural skills. Without Luke and the force, the rebellion where sniped out quickly. So I’m not concerned with the criticism, it was too easy. it wasn´t! Even the Guy wich explained the attack on the Death Star, told the pilots, that the defense of the Death Star is based on a major attack by, i assume, Capital Ships. So a Fighter, what maybe a surprise to the imperial defense, used by a Common Pilot, had no chance to hit the Target, as we have seen.

The dramaturgical style in Part 2 created a special feeling, that the heroes have to deal with a really strong enemy. The rebellion on Hoth was hunted down, and all the heroes experienced their own set of defeats. More and more, Lucasfilm and Disney seems to fear, to create the Empire as a real threat. As a fan, you maybe can live with it, because there are still far too many things that inspire you. But the empire is one of the most important players in Star Wars. Why not see it also handled in a good character development and why not fix some things? So back to Ep4 and 5 an make it dangerous. It just bothers me, when I’m with friends who are not fans, to watch Mando, because they say he it’s cool, and see them headshaking, because the white “armored“ idiots are coming again, to die in rows. Its a bit anoying to me, because it doesn’t really have to be.

Why not put a few more buddies at the side of the heroes, only to get lost from episode to episode. And a little less stormtroopers, with more accurate shooting skills. Necessary? I think so! The Non Star Wars Fans, wich Disney want also to win, are less tolerant, if they notice the weaknesses of a series. A number of my contacts complain about these boring sequences of Stormtrooper shootings, where you can quickly go to the toilet or check e-mails.

I plead that Favreau and Filoni take this into their Plans for season 3 of „The Mandalorian“ and work on it. Budget issues, for sure, are not longer a fakt to stand in the way to upgrade Din Djaren’s Tribe with a few red shirts.